Ratgeber

Sportboden Ratgeber: Schwer entflammbarer Fitnessboden

Fitnessstudios, Boxen fürs Cross-Training und andere Sportstätten werden immer beliebter. Um den Boden vor der Belastung durch intensiven Sport zu schützen, sollte man bei der Einrichtung eines Fitnessraums gummimatte, die fallende Gewichte und Sprünge abfedern und gleichzeitig eine rutschhemmende Unterlage für Geräte und Übungen mit dem eigenen Körpergewicht schaffen.

Ein elastischer Gummiboden ist am besten geeignet, um sowohl rutschfeste, als auch dämpfende Eigenschaften zu gewährleisten. Doch damit ein Fitnessstudio in Betrieb genommen werden kann, muss der Gummiboden nicht nur den Ansprüchen der Sportler, sondern auch rechtlichen Vorschriften genügen: So kann Gummi leicht entflammbar sein – und dieses Risiko gilt es durch die Wahl der richtigen Bodenschutzmatten einzudämmen.

Unser Sortiment: Schwer entflammbare Gummi-Bodenbeläge für offentliche Bereiche

Brandschutz: DIN EN 13501-1 – Die EU-Norm für Brandverhalten

Es gibt verschiedene Normen, nach denen das Brandverhalten von Bodenbelägen klassifiziert werden kann. Eine EU-weit anerkannte Norm ist die DIN EN 13501-1, die unter anderem die Entflammbarkeit, Rauchentwicklung und das Abtropfen eines Bodenbelags einschätzt.

Zu Prüfung dieser Eigenschaften wird das Material einer starken Wärmeeinstrahlung ausgesetzt und erhält danach eine Klassifizierung, beispielsweise A1-fl – s1, d1. Die Abkürzung fl steht für Flooring, gibt also einfach an, dass es sich um einen Bodenbelag handelt.

Der erste Buchstabe steht dafür, wie schwer entflammbar der Boden ist und wie stark er zum Brand beiträgt. Nur Böden der Klasse A1 und A2 sind nicht brennbar. B und C-Böden tragen nur begrenzt zum Brand bei, während D und E-Bodenbeläge einen hinnehmbaren Beitrag leisten und daher als normal entflammbar gelten. F-Beläge sind leicht entflammbar und tragen nicht zum Brandschutz bei.

Für die Gesamteinschätzung der Klassen B und C ist die Eigenschaft s, die für Smoke steht relevant: Zusammen mit s1 (keine oder kaum Rauchentwicklung) ergibt sich die Klassifizierung schwer entflammbar, mit der Bezeichnung s2 (mäßige Rauchentwicklung) hingegen normal entflammbar. s3 ist gleichbedeutsam mit einer starken Rauchentwicklung.

Die Kürzel d1, d2 oder d3 schlussendlich stehen für Droplets und beschreiben das Abtropf- bzw. Abfallverhalten des Materials, wobei d1 wie auch s1 dem besten Ergebnis, also keinem Abtropfen, entspricht.

Ist ein schwer entflammbarer Fitnessboden Pflicht?

Ob schwerentflammbare Gummimatten im Fitnessstudio oder der Cross-Box Pflicht sind oder nicht, kann nicht pauschal beantwortet werden. Grundsätzlich müssen bauliche Anlagen – beispielsweise nicht-private, kommerziell genutzte und öffentliche Räume und Gebäude, Outdoor-Bereiche und auch temporäre Anlagen – gewisse Brandschutzmaßnahmen erfüllen. Der Umfang der Maßnahmen wird aber nur schwammig definiert: Während Messestände beispielsweise immer einen Brandschutzboden haben müssen, gilt das für die Bodenschutzmatten in Fitnessstudios nicht unbedingt. Am besten setzt man sich vor der Einrichtung des Fitnessraums mit der örtlichen Behörde in Verbindung und klärt alle Vorschriften ab – dann kommt es nicht zu bösen Überraschungen.

Doch auch, wenn die Behörde nicht vorschreibt, dass der Fitnessboden schwer entflammbar ist, sollte man das Brandrisiko minimieren, um Personen- und Materialschäden vorzubeugen. Das heißt vor allem bei großen und viel frequentierten Räumen ist auch aus eigenem Interesse ein Gummiboden mit gutem Brandverhalten zu bevorzugen, und auch für die Home-Gym sind schwerentflammbare Gummimatten empfehlenswert.

Unsere Produkte bei bodenschutzmatten.shop

Schwerentflammbare Gummimatten in unserem Sortiment bestehen aus Gummigranulat und fallen in die Brandschutzklasse B-fl – s1 bzw. C-fl – s1, sind also auch bei intensiver Strahleneinwirkung schwer entflammbar und erzeugen wenig Rauch. Dadurch sind sie ideal als Sportboden für Innen- und Außenbereiche geeignet. Achten Sie auf die Informationen / Spezifikationen in der Produktbeschreibung.

Einen Sportboden kann man sowohl mit Bahnenware von der Rolle, als auch mit Bodenschutzmatten in Quadrat- oder Puzzleform, verlegen. Ein Fachbetrieb kann die Matten mit einem PU-Kleber befestigen, sodass sie nicht verrutschen, und zusätzlich eine PU-Beschichtung auftragen, die die Reinigung der Oberfläche vereinfacht.

Grundsätzlich sind unsere Matten schwarz, man kann sie aber auch mit einer Farbeinstreuung in verschiedenen Farben bestellen. Standardmäßig liegt der Farbanteil je nachdem, ob es sich um Bahnenware oder Einzelmatten handelt, bei 5%, 10% oder 20% Farbanteil, auf Wunsch liefern aber auch eine Farbeinstreuung von bis zu 50%. So kann der Fitnessraum individuell in einer ansprechenden Optik gestaltet werden.

Unsere Bodenschutzmatten werden den Anforderungen, die Sportler an einen Fitnessboden stellen, gerecht: Sie dämpfen die Vibration und Geräusche von Cardio-Geräten, den Sturz von Hanteln und Gewichten, beispielsweise beim Cross-Training, und sind einfach zu reinigen. Die Oberfläche selbst ist rutschfest und eignet sich somit für allerlei Übungen – von Gymnastik bis hin zu High-Intensity.

Fazit

Ein Sportboden, der schwer entflammbar ist, ist zwar keine zwingende Voraussetzung für die Einrichtung und Inbetriebnahme eines Fitnessraums – doch um die Brandgefahr zu minimieren lohnt es sich trotzdem, einen Bodenbelag mit gutem Brandverhalten zu wählen.

In unserem Shop bieten wir schwerentflammbare Gummimatten mit Brandverhalten B-fl – s1 und C-fl – s1 nach der DIN EN 13501-1 Norm an, sowohl als Bahnenware von der Rolle, als auch in quadratischer oder Puzzleform an. Die Böden tragen zum Brandschutz bei und besitzen nur eine geringe Rauchentwicklung. Damit können große, kleine, private und professionelle Sporträume mit einem schwer entflammbaren Boden ausgestattet werden.

Bildnachweis: Thinkstock/Alexander65

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